Kurs, Sanieren mit Wärmepumpen

Um Sie besser beraten zu können wurde folgender Kurs besucht:

Zweitageskurs Sanieren mit Wärmepumpen

Der Zweitageskurs ist eine zeitlich und inhaltlich konzentrierte Aus- und Weiterbildung mit ausschliesslich wärmepumpenbezogenen Ausbildungsinhalten. Er ist ein sinnvolles «Outsourcing» des ohnehin notwendigen Aus- und Weiterbildungsaufwandes an einen erfahrenen und anerkannten Wärmepumpen-Partner mit einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis.

Kursteilnehmer(innen)

Mitarbeiter(innen) mit grundlegenden Wärmepumpenkenntnissen, welche
• bei einer Heizungs-Installationsfirma
• bei einem Wärmepumpenlieferanten
• in einem Haustechnik-Planungs- oder Architekturbüro
• einem Stromlieferanten
• bei einer Energieberatung

arbeiten, im Rahmen

• der Einarbeitung
• der Weiterbildung

Alle Heizungsinstallateur- und Haustechnikplanerlehrlinge im 4. Lehrjahr

Zum Beispiel:
• neu angestellte Heizungsinstallateure in Installationsfirmen
• neue Mitarbeiter im Innen- und Aussendienst von Installationsfirmen und Wärmepumpenlieferanten

Für Heizungsinstallateur- und Haustechnikplanerlehrlinge im letzten Lehrjahr ist der Kurs eine sehr gute Vorbereitung auf die LAP

2 Tage intensive Aus- und Weiterbildung

Ausbildungsinhalte
• WP-Technik und -planung: Dimensionierung WP, Effizienz, Einsatzmöglichkeiten, Abtauung, Planung Wärmequellen Grundwasser, Erdwärmesonden, Luft, Schall, Hydraulik, Warmwasser
• Elektrik und Regulierung: Elektrischer Anschluss, Fühlerplatzierung, Inbetriebnahme
• Projektabwicklung
• Energiekennzahlen

netnotar.ch Gründung einer GmbH/AG

Einfach, schnell, unkompliziert und günstig eine GmbH gründen, können Sie online über die Website www.netnotar.ch.
Einfach der gut strukturierten Anleitung von netnotar.ch folgen. Anschliessend wird automatisch ein Termin vereinbart, wo einen nette Leute empfangen.
Zuletzt eins zwei Unterschriften und ohne grossen Aufhebens haben Sie Ihr Ziel erreicht.

Pufferverschaltungen erklärt

Reihenschaltung:

Der Vorlauf vom Kessel kommt oben an den ersten Puffer. Der erste Puffer wird an einem Anschluss unten mit dem nächsten Puffer oben verbunden, der Rücklauf zum Kessel ist unten am letzen Puffer.

page1image22360
Vorteile:
Es kann automatisch über die Hydraulik mit einem Kessel auch nur ein Teil der Speicher geladen werden.
Wenn der Speicher nur zum Teil geladen ist, ist ein Speicher kalt, dadurch minimieren sich die Bereitschaftsverluste
Theoretisch unbegrenzte Anzahl an Speichern möglich
Kann mit einem Kombispeicher als ersten Speicher kombiniert werden
Nachteile:
Solareinspeisung entweder nur in den ersten Puffer möglich, oder es muss über einen PWT geladen werden
Interne Wärmetauscher meist nutzlos
Parallelschaltung:

Der Vorlauf der Heizung geht in den ersten Puffer in den oberen Anschluss. Die Pufferspeicher sind über mehrere Verbindungsrohre, mindestens 2, besser 3 oder mehr, miteinander verbunden. Der Rücklauf zum Kessel kann an einem beliebigen Puffer unten angebracht werden.

page2image13208
Vorteile:
Es können die internen Solarwärmetauscher verwendet werden
Beide Puffer werden gleichmäßig geladen
Es muss nur die Temperatur von einem Pufferspeicher überwacht werden, da durch die Schichtung der zweite annähernd die gleiche Temperatur hat.
Nachteile:
Durch die Trägheit ist der zweite Pufferspeicher meist etwas hinterher mit dem laden Es kommen schnell Grenzen bei der Anzahl an Pufferspeichern, je nach Verbindungsrohrstärke bei 3-5 Pufferspeichern.
Höhere Bereitschaftsverluste
Es kann nicht einfach ein Speicher weggeschaltet werden
Wenn ein Kombispeicher verwendet wird, muss der Zweite Puffer ebenfalls mit auf das Temperaturniveu angehoben werden und hat auch entsprechende Bereitschaftsverluste.
Es kann nicht übe die Hydraulik automatisch geregelt werden, das unterschiedliche Kessel nur einen Teil des Puffers Laden.
Verschaltung nach Tichelmann:

Die Pufferspeicher werden im VL nacheinander oben an eine Leitung angeschlossen, die Rückleitung unten in umgekehrter Reihenfolge. Benannt nach Albert Tichelmann

page3image1328
Vorteile:
Es können beliebig viele Speicher miteinander verschaltet werden
Alle Speicher werden gleichmäßig geladen
Es muss nur ein Speicher überwacht werden, die anderen Speicher haben das gleiche Temperaturniveau
Es können einzelne Speicher weggeschaltet werden
Interne Solarwärmetauscher können verwendet werden
Nachteile:
erhöhter Verrohrungsaufwand
höhere Bereitschaftsverluste
Wenn ein Kombispeicher verwendet wird, müssen alle Speicher ebenfalls mit auf das Temperaturniveau angehoben werden, sofern sie nicht abgeschaltet sind, und haben auch entsprechende Bereitschaftsverluste.
Es kann nicht über die Hydraulik automatisch geregelt werden, das unterschiiedliche Kessel nur einen Teil des Puffers Laden.

Quelle: Thomas Pfaffinger, Holzvergaser-Forum.de

Umbau Öltank

Sie wollen Ihre Heizung Sanieren, eventuell auf einen Holzvergaser umsteigen?
Sie haben noch einen grossen Öltank rumstehen?
Dann wieso nicht den Öltank anstatt zu entsorgen, zu einem Wärmespeicher umbauen!
Gerne berate ich Sie über die Vorteile eines grossen Wärmespeicher, in Verbindung mit einer alternativen Wärmequelle wie Holz, Solar, Mini-Blockheizkraftwerk u.s.w.

Solarertrag berechnen

Sie wollen wissen ob sich eine Solaranlage bei Ihnen lohn?
Mit der praktischen Solar-Toolbox können Sie bequem die mögliche Energieauschöpfung Ihrer zukünftigen Solaranlage testen.

Hier geht‘s zur Website:

www.solar-toolbox.ch

screenshot_solar-toolbox

So sind Wärmepumpen effizient

Vier von fünf Neubauten haben heute Heizsysteme mit Wärmepumpe. Auch bei Sanierungen kommen sie immer mehr zum Einsatz. Damit sie effizient arbeiten, muss man einiges beachten.

Bei Heizsystemen mit Wärmepumpe gilt: Dient die Luft als Wärmequelle,
spricht man von einer Luft/Wasser-Wärmepumpe. Ist das Erd- reich die Wärmequelle, handelt es sich um eine Sole/Wasser- Wärmepumpe. Dabei wird die Erdwärme meist durch eine tiefe Erdsonde erschlossen.

Die Luft/Wasser-Wärmepumpen machen rund 60 Prozent der im Jahr 2010 in der Schweiz verkauften 20000 Wärmepumpen aus. Systeme, die die Erdwärme nutzen, bringen es auf knapp 40 Prozent.

Laut der Heizungsbranche sollen Wärmepumpen «sauber und effizient» sein. Das ist korrekt – aber es müssen dazu verschiedene Faktoren zusammenspielen.

Da ist zunächst der Strom als Motor für den Wärmepumpenprozess. Der durchschnittliche Schweizer Strommix an der Steckdose stammt zu rund 60 Prozent aus Atom-, Kohle- und Gaskraftwerken. Sauber ist das nicht, wenn die Wärmepumpe mit diesem Mix betrieben wird, denn diese Stromquellen erzeugen radioaktive Abfälle und hohe cO2-Emissionen. Das Attribut «sauber» gilt erst, wenn der Strom für die Wärmepumpe vollständig aus erneuerbaren Energien stammt.

Wie effizient eine Wärmepumpe tatsächlich ist, drückt nur die sogenannte Jahresarbeitszahl (JaZ) aus. Sie beschreibt das Verhältnis von abgegebener Nutzwärme zum dafür erforderlichen Stromverbrauch während eines Betriebsjahres. Eine JaZ von 2 gilt als schlecht. Je höher die JaZ, desto effizienter ist ein Wärmepumpensystem.

Peter Hubacher, Ressortleiter Qualitätssicherung bei der Fördergemeinschaft Wärmpumpen Schweiz, weist auf ein Problem hin: «Die Planer wollen sich nicht dreinreden lassen, sie sind der Meinung, sie wüssten, wie es geht. aber leider wissen es viele nicht.» So werde bei Einfamilienhäusern häufig die Heizleistung nicht genau berechnet. und: Für die Effizienzverbesserung bei Wärmepumpenanlagen müsse zuerst die Gebäudehülle energetisch optimiert werden, so Hubacher.

Für Jürg Nipkow, Experte für Wärmepumpen bei der Schweizerischen Agentur für Energie- effizienz, sind Jahresarbeitszahlen von mindestens 6 technisch mit heutigen Komponenten möglich. Dabei spricht er von Erdsondenanlagen mit Fussbodenheizung und Heizwassertemperaturen von höchstens 30 Grad. Zu einem solch effizienten System gehören auch grosszügig ausgelegte Wärmetauscher, Wasser statt Frostschutz in den Erdsonden, moderne Umwälzpumpen gemäss Ecodesignverordnung der Eu sowie eine intelligente Steuerung. Gegenüber einem System mit einer mässigen Jahresarbeitszahl von 3 braucht ein solches System nur noch die hälfte des Stroms.

Die Planung und Ausführung von Wärmepumpenanlagen ist anspruchsvoll. Interessierte sollten sich von einer unabhängigen Fachperson (Energieberater mit Zertifikat) beraten lassen, die auch vergleichbare Offerten einholt.

CHECKLISTE: DAS BRAUCHTS FÜR EINE WÄRMEPUMPE

  • gute Gebäudehülle: Je geringer der Wärmebedarf, desto weniger elektrische Leistung braucht die Wärmepumpe. bei bestehenden bauten heisst das: vor dem Einbau eine energetische Sanierung der Gebäudehülle prüfen (Förderbeiträge siehe www.dasgebaeudeprogramm.ch).
  • Hoher COP-Wert: cOP steht für coefficient of Performance. Dieser Wert zeigt das Verhältnis von Heizleistung zur dazu nötigen elektrischen Energie. Es gilt: Je höher der cOP-Wert der Wärmepumpenanlage, desto effizienter ist sie.
  • Richtige Dimensionierung: bei der Dimensionierung der elektrischen Wärmepumpenleistung sollen keine unnötigen Reserven eingebaut werden.
  • Tiefe Heizwassertemperatur: Mit möglichst grossen Flächen für die Wärmeabgabe über Fussboden, Wände oder Radiatoren kann die Heizwassertemperatur tief gehalten werden (z.b. 35 °c).Das erhöht die Effizienz des Systems. Die Senkung der Heizwassertemperatur um 5°c reduziert den Stromverbrauch der Wärmepumpe um etwa 8 Prozent. Heizwassertemperaturen über 60 Grad sind mit heutigen Wärmepumpen nicht sinnvoll.
  • Sparsame Umwälzpumpen: hoch effiziente Umwälzpumpen benötigen bis zu 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Heizungspumpen. Ein Ersatz lohnt sich deshalb schnell und verbessert auch die Gesamteffizienz des Heizsystems (siehe www.topten.ch)
  • Sauberer Strom: Erst der betrieb der Wärme- pumpe mit Ökostrom (Label naturemade Star) oder Strom aus erneuerbaren Energien (nature- made basic und vergleichbares tÜv-Zertifikat) macht die Wärmepumpe wirklich zu einem sauberen Heizsystem.
  • umweltfreundliches Kältemittel: Das Kältemittel darf keine Gefahr für die Ozonschicht dar- stellen. Dieses Kriterium erfüllen alle auf www. topten.ch gelisteten Wärmepumpen. Künstliche Kältemittel wie r134a, r407c, r404a oder r410a wirken sich im Fall eines Lecks negativ auf das Klima aus. Ihr treibhauspotenzial ist 2000 bis 5000 Mal so gross wie jenes von cO2.
  • Optimale Auslegung: Wärmepumpen arbeiten umso besser, je kleiner die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Heizwassertemperatur ist.